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Deutschland ist ein attraktiver Studienstandort

Exzellenzinitiative, mehr Autonomie für die Hochschulen, neue Studienfächer, immer mehr Bachelor- und Masterstudiengänge und so viele Studierende aus dem Ausland wie nie zuvor: Der Studienstandort Deutschland befindet sich im Umbruch – und ist damit attraktiver denn je.

Deutsche Hochschulen sind vielfältig

Studenten während einer Statistik-Vorlesung im Hörsaal an der Universität Leipzig Bild vergrößern Studenten während einer Statistik-Vorlesung im Hörsaal an der Universität Leipzig (© picture-alliance/ ZB) Im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe liegt Deutschland im Spitzenfeld. Ob in einer Großstadt oder lieber im Grünen, ob traditionsreich oder modern: Kaum ein anderes europäisches Land verfügt über solch eine vielfältige Hochschullandschaft. 376 Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen, Pädagogische sowie Theologische Hochschulen und Verwaltungsfachhochschulen bieten ein immenses Angebot an Fächern und Studiengängen. Anfang 2007 verzeichnet der von der Hochschulrektorenkonferenz herausgegebene Hochschulkompass exakt 8865 Studiengänge, die zu einem ersten Hochschulabschluss führen, und 2807 weiterführende Studienmöglichkeiten. Ob Medizin, Europa-Studien, Automobildesign, Wirtschaftswissenschaften oder Computervisualistik – die akademischen Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Und sollte ein Fach tatsächlich in Deutschland nicht angeboten werden, eröffnen über 18000 internationale Kooperationen mit fast 4000 ausländischen Hochschulen in 140 Staaten weitere Möglichkeiten.

Exzellenz und Internationalität an deutschen Universitäten

Humboldt Universität in Berlin Bild vergrößern Humboldt Universität in Berlin (© dpa) Die wissenschaftliche Exzellenz der deutschen Universitäten und Fachhochschulen überzeugt immer mehr „High-Potentials“ aus aller Welt. Fast 250000 ausländische Studierende haben sich zurzeit an einer deutschen Universität oder Fachhochschule immatrikuliert – fast 100000 Studentinnen und Studenten mehr als vor zehn Jahren. Allein im Studienjahr 2004/2005 stieg die Zahl der in Deutschland studierenden US-Amerikaner um zehn Prozent. Vor allem bei Studierenden aus China, Bulgarien, Polen und Russland ist ein deutscher Studienplatz begehrt.

Im Zuge des „Bologna-Prozesses“ ersetzen die Hochschulen bis 2010 ihre Magister- und Diplomstudiengänge durch solche mit Bachelor- und Masterabschluss. Fast die Hälfte aller Studiengänge an den deutschen Hochschulen sind bereits umgestellt. Die Abschlüsse der Studierenden sind so einfacher international vergleichbar. Auch die Universitäten selbst stellen sich dem Wettbewerb. 1,9 Milliarden Euro stellen der Bund und die einzelnen Länder für die laufende Exzellenzinitiativezur Verfügung. Geld, mit dem Graduiertenschulen für den Forschernachwuchs, Exzellenzcluster für die Spitzenforschung und die Forschungsprofile von bis zu zehn ausgewählten Elite-Universitäten gefördert werden.

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anabin ist eine Datenbank mit Informationen zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise. Sie enthält eine Dokumentation des Bildungswesen vieler ausländischer Staaten, deren Abschlüsse und akademischen Grade sowie ihre Wertigkeit.