Aktuelle Meldungen des Auswärtigen Amtes

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12.12.2017 15:51

Künstlerresidenz im AA: Das sind die Stipendiaten 2018

AArtist in Residence ist das erste Residenzprogramm in einem deutschen Bundesministerium. Eine Jury aus unabhängigen Experten wählt jedes Jahr drei Künstlerinnen und Künstler aus, die für drei Monate in das Dachatelier des Auswärtigen Amts eingeladen werden. Die Residenz richtet sich vor allem an Künstler, die aus dem Ausland stammen oder die sich in ihrer Arbeit intensiv mit globalen Themen auseinandersetzen. Am Ende des Arbeitsaufenthalts findet sowohl eine Ausstellung im Auswärtigen Amt, als auch in der Galerie des Künstlers statt. Der Arbeitsaufenthalt wird außerdem mit einem Stipendium unterstützt.

Die Stipendiaten 2018:

Walter Yu

Der chinesisch-deutsche Maler, Fotograf und Filmemacher wurde in Peking geboren und studierte später an der Universität der Künste in Berlin. Sein Projekt für AArtist in Residence wird sich mit globalen Migrationsbewegungen beschäftigen. Von den mystischen Wanderungen buddhistischer Mönche bis zu den globalen Fluchtbewegungen unserer Zeit wird Yu das Motiv des wandernden Menschen künstlerisch beleuchten. 

Yvon Chabrowski

Die Installations-, Video- und Performancekünstlerin beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit in modernen Medien immer wiederkehrenden Bildformeln. Für AArtist in Residence wird sie eine Videoperformance entwickeln,  um zu untersuchen wie die Werte und Ideen demokratischer Gemeinschaften in Bilder übersetzt werden.

Manaf Halbouni

Der in Damaskus geborene Künstler schloss sein Studium an der Akademie der Künste in Dresden ab. Mit seiner Skulptur aus drei aufgerichteten Bussen, die in Dresden und Berlin ausgestellt war, regte er eine Debatte um die künstlerische Auseinandersetzung mit dem syrischen Bürgerkrieg an. In seiner Arbeit für AArtist in Residence wird sich Halbouni mit der Rolle der Kolonialgeschichte für das Verhältnis zwischen Europa und dem Nahen Osten beschäftigen.  

11.12.2017 08:34

Reformkurs beibehalten: Staatsminister Roth empfängt mazedonischen Außenminister

Weiterer Fokus des Gesprächs waren die positiven Schritte des Landes im regionalen Kontext.

Umsetzung der Reformen konsequent vorantreiben

Außenminister Dimitrov erläuterte mit Blick auf die innenpolitische Lage den aktuellen Stand der Umsetzung der ambitionierten Reform-Agenda.  Zudem betonte er die Entschlossenheit seines Landes, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um dem Ziel von EU- und NATO-Mitgliedschaft näher zu kommen.

Staatsminister Roth ermutigte seinen mazedonischen Gast, mit den Reformbemühungen weiter konsequent voranzuschreiten. Konkrete Ergebnisse seien nun wichtig. Besonderes Augenmerk sei dabei auf die Themen Rechtsstaatlichkeit und gute Regierungsführung zu legen. Roth versicherte Dimitrov, weiterhin auf die deutsche Unterstützung zählen zu können.

Positive Signale in die Region

Mit Blick auf den regionalen Kontext würdigte Roth die positiven Schritte, die die neue Regierung seit der Amtsübernahme im Juni 2017 in Richtung ihrer Nachbarn unternommen hat. „Wir brauchen diese positive Dynamik in der Region“, so der Staatsminister. Auch atmosphärische Verbesserungen mit Griechenland seien wichtig, um Vertrauen in der immer noch offenen Namensfrage zu schaffen. „Vertrauensbildung ist entscheidend“, so Roth.

Enger Austausch mit Partner Deutschland

Bereits am vergangenen Dienstag (06.12.) hatte Staatsminister Roth die mazedonische Verteidigungsministerin, Radmila Šekerinska, im Auswärtigen Amt in Berlin getroffen. Außenminister Dimitrov hatte Roth zuletzt anlässlich seines Besuchs in Skopje im Juli getroffen.